SA 14.11.20 20 Uhr –  Swing Ding mit FANDREY & SCHÖNLINNER und HOT CLUB DU MONT LEON

SA 28.11.20 20 Uhr –  MARTIN KLEIN & LUKAS LAUERMANN

DO 17.12.20 20 Uhr –  DER NINO AUS WIEN & NATALIE OFENBÖCK

MI 30.12.20 20 Uhr – ORANGE AROUND THE WORLD – Die internationale Wintersonnwendfeier

FR 22./SA 23./SO 24./DO 28./FR 29./SA 30.01./DO 04./FR 05./SA 06.02.21 BRAUNSCHLAG – Theatereigeninszenierung von Dorfner & Hirmer

SA 06.03.21 20 Uhr –  CHRISTOPH & LOLLO

SA 17.04.21 20 Uhr –  SYTË

SA 14.11.20 20 Uhr –  Swing Ding mit FANDREY & SCHÖNLINNER und HOT CLUB DU MONT LEON

Die Sängerin Steffi Schönlinner und der Gitarrist Reimund Fandrey treffen aufeinander und von Anfang an entfaltet sich eine neue, eigene Klangwelt, die nicht nur aus der Addition des Könnens, der Virtuosität und der Experimentierfreude der beiden Musiker entsteht. Hier wird Aristoteles Einsicht “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile” hör- und erlebbar. Das Ganze nennt sich “Fandrey & Schönlinner”, jeder souverän im eigenen, dazwischen zwei Leer- und ein Et-Zeichen. Viel Raum für ihre Leidenschaft und Spielfreude, was beim Publikumunweigerlich zu Herz- und Fußwippen führt. “Fandrey & Schönlinner” präsentieren traditionellen Gypsy Swing, Chansons und schmachtende Liebeslieder. Zum einen bringen sie die musikalische Vergangenheit der Gegenwart nahe und zum anderen kleiden sie Musik unserer Zeit ins Gewand der Vergangenheit. Kurt Cobain und Lady Gaga betreten dann die Bühnen der 30er.
Das Quartett „Hot Club du Mont Léon“ – bestehend aus Reimund Fandrey (Gitarre), Gerald Klinger (Rhythmusgitarre), Werner Vitzthumecker (Klarinette), Christian Auer (Double Bass) – bezieht ihre Inspiration zu einem großen Teil aus dem Gypsy Swing à la Django Reinhardt. Dem “Hot Club” aus Leonberg geht es hierbei nicht um die Reproduktion seiner Musik, sondern um die anarchische Herangehensweise Django Reinhardts, die einer Ästhetik des frühen Samplings gleicht. Vorhandene Musik, egal welchen Genres, auf unkonventionelle Art und Weise zu arrangieren ist auch in der Gegenwart ein aufregendes Stilmittel. Sich über Regeln hinwegsetzen, so wie es für Django Reinhardt und einige seiner Zeitgenossen Programm war, ist der eigentliche befreiende und inspirative Quell Neues zu schaffen. Der „Hot Club Du Mont Léon“ vollzieht einen Transfer zwischen Damals und Heute – kreiert musikalische Wurmlöcher, durch die die Räume der Zeit relativ werden. Mal wird die Musik der Vergangenheit ganz nahe an die Gegenwart gerückt, mal erscheint die Gegenwart im Gewand der Vergangenheit. Mal sind es nur Fragmente, derer man sich bedient, mal ist es aber auch die Darstellung der gesamten Schönheit eines Welthits in anderem Kontext. Diese Musik geht ins Herz und in die Beine. Unterhaltung auf hohem künstlerischem Niveau.
Davor und danach legt DJ thirsty MO. noch Rhythm‘n‘Blues, Rock‘n‘Roll und Early Soul aus seiner 45er-Schallplattenkiste auf.
“It don`t mean a thing, if it ain`t got that swing!”

SA 28.11.20 20 Uhr –  MARTIN KLEIN & LUKAS LAUERMANN

Der „Schubert des 21. Jahrhunderts“ (tv.ORF.at) Martin Klein trifft auf „Cello-Töne aus einer fernen Welt, ein Konzentrat aus dem Schönstmöglichen“ (Falter Jahrescharts) von Lukas Lauermann.
Seine Stimme und ein Klavier – Martin Klein braucht nicht mehr, um Herzen zu rühren. Diese Reduktion und das Gefühl für die passende Klangfarbe lassen ihn nach melancholischen Perlen fischen. Der Liedermacher, Sänger und Pianist Martin Klein spielt keinen Ton zu viel und öffnet somit weite Räume für Emotionen und Wörter. Klein besingt auf seinem brandneuem Album „Nachtlieder“ die Blume, die Einsamkeit vertreibt und den Tag erhellt und erkennt im Kummer „Das Beben muss Leben“! Er wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert, hat auf Alben großer Namen wie Wolfgang Ambros und Andre Heller gastiert, bei Wiener Popfesten, der Salzburger Festspieleröffnung oder im Londoner Servant Jazz Quarters sein Publikum gefesselt.
Elektronisch erweiterte, barrierefrei–modern–klassische Kompositionen, die Herz und Hirn erfüllen und zwischen intellektueller Ernsthaftigkeit und Unmittelbarkeit von Popmusik changieren. In beiden Welten ist Lukas Lauermann zu Hause. Der Wiener arbeitet als Live- und Studiomusiker, Arrangeur und Komponist mit Bands und KünstlerInnen wie Alicia Edelweiss, Der Nino aus Wien, Mira Lu Kovacs, Wanda, André Heller und Tocotronic zusammen. Konzertreisen bringen den „wohl vielseitigsten und produktivsten Cellisten des Landes“ (Der Standard, Österreich) regelmäßig in bekannte Spielstätten auf der ganzen Welt, zum Beispiel La Cigale Paris, Royal Festival Hall London, National Concert Hall Taipeh, Burgtheater Wien, Philharmonie Köln. Auch Festivals in Kasachstan, Malaysia und Kanada standen bereits auf seinen Tourplänen.

DO 17.12.20 20 Uhr –  DER NINO AUS WIEN & NATALIE OFENBÖCK

Faszinierendes Labyrinth der Schrulligkeiten in Liedform
Seit über 12 Jahren prägt nun Der Nino Aus Wien, Österreichischer Liedermacher und Literat, die deutschsprachige Musikszene mit seiner ureigenen Form des „Wienerlieds“ und seinem „Hirschstettner Soul“. Als „der beste junge Liedermacher des Landes” und der “Bob Dylan vom Praterstern”, wurde er durch den Falter betitelt. Nino spielt an die 100 Konzerte pro Jahr, quer verteilt im deutschsprachigen Raum, vom Wiener Konzerthaus bis hin zur Hamburger Elbphilharmonie. Er wurde bereits mehr als sieben mal für den Amadeus Austrian Music Award nominiert und 2016 in der Kategorie „Alternative Pop / Rock“ ausgezeichnet. Er erreichte zahlreiche Chartplatzierungen, mehrere Nummer Eins-Hits in den FM4-Charts, schreibt auch Musik fürs Theater und co-kuratierte 2018 das Wiener Popfest.
Mit der ebenfalls in Wien lebenden Musikerin, Lyrikerin und Designerin Natalie Ofenböck findet Nino Mandl gemeinsam Lieder und was sie sonst noch so suchen. „Mein Herz wie ein Angelhaken im Fleisch der Zeit“ liest Natalie. „Die Liebe zum Meer ist wie die Liebe zum Tod“ singt Nino. Alles dazwischen ist eine gemeinsame Geschichte. Eine Geschichte, die weder zu Ende gesungen noch ausgelesen ist.

MI 30.12.20 20 Uhr – ORANGE AROUND THE WORLD – Die internationale Wintersonnwendfeier

Beschreibung folgt

SA 23.01.21/SO 24.01.21/FR 29.01.21/SA 30.01.21/SO 31.01.21/DO 04.02.21/FR 05.02.21/SA 06.02.21

BRAUNSCHLAG – Theatereigeninszenierung von Dorfner & Hirmer

Braunschlag ist eine österreichische Marktgemeinde, die an der tschechischen Grenze im Waldviertel angesiedelt ist. Nachdem einige Geschäftsideen nicht funktioniert haben, ist die Ortschaft pleite. Da kann nur noch ein Wunder helfen. Bürgermeister Tschach und sein bester Freund Pfeisinger täuschen eine Marienerscheinung vor, womit die Erlösung – oder vielmehr das Unheil – seinen Lauf nimmt.

SA 06.03.21 20 Uhr –  CHRISTOPH & LOLLO

Irgendwann im Jahr 1995: Zwei bartlose Buben namens Christoph und Lollo nehmen zum Spaß das Lied „Lebkuchenherz“ auf, eine Ballade über den tschechischen Skispringer František Jež. Sie schicken das Lied an Christoph Grissemann und Dirk Stermann, die im gerade erst gegründeten Radiosender FM4 den „Salon Helga“ moderieren. Die beiden sind begeistert und spielen das Lied so oft, bis es ein Hit ist. „Schreibt doch noch ein paar traurige Lieder über Skispringer“, meint Stermann bei einem persönlichen Treffen. Die Ära der Schispringerlieder beginnt.
In den folgenden Jahren veröffentlichen Christoph & Lollo drei legendäre Alben mit Liedern über Skispringer. Kazuyoshi Funaki, die Hautamäki-Brüder, Espen Bredesen, Ari-Pekka Nikkola und viele andere sind die Protagonisten des seltsamsten Liedergenres, nach dem jemals niemand gefragt hat. Die Lieder laufen im Radio und bei Sportübertragungen, werden gecovert, geremixt und auf unzähligen Konzerten lauthals mitgesungen. Andi Goldberger, Toni Innauer und andere kommen zu den Auftritten, Kazuyoshi Funaki klaut die CDs von einem Ski-Wachsler, Christoph & Lollo spielen beim FM4-Fest und auf dem Frequency. Die Schispringerlieder sind Kult.
Dann ein harter Schnitt: Christoph & Lollo beginnen, über andere Themen zu singen: Zivildienst, Pfingsten, Karl-Heinz, Parteihymnen. Sie werden erfolgreicher, erobern die Kleinkunstbühnen, bekommen Kabarettpreise. Bei ihren Konzerten ruft trotzdem noch ab und zu jemand „Funaki“ oder „Eddie“ – meist vergeblich. Die Schispringerlieder sind Geschichte.
2020 aber geschieht, womit niemand gerechnet hat: Der Mythos kehrt zurück! Auf einer einmaligen Tournee singen Christoph & Lollo wieder Schispringerlieder. Es wird groß. Es wird legendär. Das ist der Telemark.

SA 17.04.21 20 Uhr –  SYTË

Verträumte soulful-funky Popmusik aus dem Kosovo
SYTË das sind Sängerin Nita Kaja, Produzent Drin Tashi, Bassist Fatlind Ferati und Schlagzeuger Granit Havolli. Kaja ist aus New York, gefunden haben sich die Bandmitglieder in Prishtina, Kosovo. Ihr von der albanischen Sprache inspirierter Bandname bedeutet “Augen”. Seit ihrer ersten EP im Juli 2018 spielten sie international viele Konzerte, unter anderem beim Pop-Kultur Festival Berlin oder dem Sunny Hill Festival. Die konstante Bewegung findet sich auch in der Dynamik ihrer Musik wieder. Sängerin Kaja schafft es mit ihrer engelsgleichen Stimme spielerisch, ernste, emotionale und tiefgründige Texte in glitzernde, luftige Songs zu verwandeln, die von ihren Bandkollegen in samtige Klangbilder und fesselnde Rhythmen gebettet werden – und das Soundspektrum der Band in neuartige, stimulierende Höhen hebt. Im Gepäck haben sie ihr 2020 erschienenes und hochgelobtes Album „Divine Computer“.
„Unsere Band der Stunde aus dem Kosovo… Federleicht, mit starken Anleihen zu Funk und Jazz, mit eingängigen Refrains und unermüdlicher Energie.