SA 06.03.21 20 Uhr –  CHRISTOPH & LOLLO

SA 17.04.21 20 Uhr –  SYTË

SA 06.03.21 20 Uhr –  CHRISTOPH & LOLLO

Irgendwann im Jahr 1995: Zwei bartlose Buben namens Christoph und Lollo nehmen zum Spaß das Lied „Lebkuchenherz“ auf, eine Ballade über den tschechischen Skispringer František Jež. Sie schicken das Lied an Christoph Grissemann und Dirk Stermann, die im gerade erst gegründeten Radiosender FM4 den „Salon Helga“ moderieren. Die beiden sind begeistert und spielen das Lied so oft, bis es ein Hit ist. „Schreibt doch noch ein paar traurige Lieder über Skispringer“, meint Stermann bei einem persönlichen Treffen. Die Ära der Schispringerlieder beginnt.
In den folgenden Jahren veröffentlichen Christoph & Lollo drei legendäre Alben mit Liedern über Skispringer. Kazuyoshi Funaki, die Hautamäki-Brüder, Espen Bredesen, Ari-Pekka Nikkola und viele andere sind die Protagonisten des seltsamsten Liedergenres, nach dem jemals niemand gefragt hat. Die Lieder laufen im Radio und bei Sportübertragungen, werden gecovert, geremixt und auf unzähligen Konzerten lauthals mitgesungen. Andi Goldberger, Toni Innauer und andere kommen zu den Auftritten, Kazuyoshi Funaki klaut die CDs von einem Ski-Wachsler, Christoph & Lollo spielen beim FM4-Fest und auf dem Frequency. Die Schispringerlieder sind Kult.
Dann ein harter Schnitt: Christoph & Lollo beginnen, über andere Themen zu singen: Zivildienst, Pfingsten, Karl-Heinz, Parteihymnen. Sie werden erfolgreicher, erobern die Kleinkunstbühnen, bekommen Kabarettpreise. Bei ihren Konzerten ruft trotzdem noch ab und zu jemand „Funaki“ oder „Eddie“ – meist vergeblich. Die Schispringerlieder sind Geschichte.
2020 aber geschieht, womit niemand gerechnet hat: Der Mythos kehrt zurück! Auf einer einmaligen Tournee singen Christoph & Lollo wieder Schispringerlieder. Es wird groß. Es wird legendär. Das ist der Telemark.

SA 17.04.21 20 Uhr –  SYTË

Verträumte soulful-funky Popmusik aus dem Kosovo
SYTË das sind Sängerin Nita Kaja, Produzent Drin Tashi, Bassist Fatlind Ferati und Schlagzeuger Granit Havolli. Kaja ist aus New York, gefunden haben sich die Bandmitglieder in Prishtina, Kosovo. Ihr von der albanischen Sprache inspirierter Bandname bedeutet “Augen”. Seit ihrer ersten EP im Juli 2018 spielten sie international viele Konzerte, unter anderem beim Pop-Kultur Festival Berlin oder dem Sunny Hill Festival. Die konstante Bewegung findet sich auch in der Dynamik ihrer Musik wieder. Sängerin Kaja schafft es mit ihrer engelsgleichen Stimme spielerisch, ernste, emotionale und tiefgründige Texte in glitzernde, luftige Songs zu verwandeln, die von ihren Bandkollegen in samtige Klangbilder und fesselnde Rhythmen gebettet werden – und das Soundspektrum der Band in neuartige, stimulierende Höhen hebt. Im Gepäck haben sie ihr 2020 erschienenes und hochgelobtes Album „Divine Computer“.
„Unsere Band der Stunde aus dem Kosovo… Federleicht, mit starken Anleihen zu Funk und Jazz, mit eingängigen Refrains und unermüdlicher Energie.